zusammen:spielen 2021/2022


Doku über das zweite Projektjahr

Insa Langhorst hat einen wunderbaren kurzen Film gemacht über das zweite Projektjahr, in dem Beteiligte zu Wort kommen und Impressionen der Probenarbeit und der Aufführungen zu sehen sind!

Video mit Audiodeskription

Video ohne Audiodeskription

Broschüre zum zweiten Projektjahr

ZUSAMMEN:SPIELEN 2021/22 – die Online-Broschüre gibt Einblicke in das zweite Projektjahr der Künstlerischen Kollektive des Theater o.N.!

2021/2022 spielten folgende Kollektive zusammen:

Jemand hält sich eine Zeichnung von einem Isolator vor sein Gesicht

Outer Spaces – Außenräume

Wir wollen raus! Raus aus der Schule, raus aus dem Kopf und abseits von bekannten Pfaden, was Neues wagen. Wir wollen aus der Haut fahren und abheben. Schweben, forschen und flanieren. Wir wollen uns den öffentlichen Raum aneignen und mit anderen Daseinsformen in Kontakt kommen.

Wie klingt, schmeckt und riecht der Outer Space? Wie fühlen sich seine Oberflächen an? Wie können wir in Kontakt kommen? Welche Begegnungsorte finden wir? Und welche Träume? Wen nehmen wir mit? Was wollen wir teilen, lernen, ausprobieren?
Gemeinsam mit euch begeben wir uns auf eine Forschungsreise durch den Kiez und kreieren unseren eigenen Outer Space.

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Kann Angst auch Spaß machen? Liegt in scrabble Buchstaben auf dem Boden

Museum der großen und kleinen Ängste

Wovor hast du Angst?
Wie sieht Angst aus und wo im Körper sitzt sie?
Wie groß und klein können Ängste sein?
Und wonach riecht Angst eigentlich?

Wir alle sind mal ängstlich. Einige fürchten sich vor dem Zahnarzt, manche vor Monstern und andere haben Angst, wegen Corona alles zu verpassen. Was können wir tun, wenn wir ängstlich sind? Uns verstecken, ganz viel Schokolade essen oder wie Harry Potter einfach alles wegzaubern, was uns Angst macht?

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Jemand wirbelt mit Unmengen von Jutebeuteln am Körper herum

Jute Sache

Wir entwickeln gemeinsam ein Stück aus Material. Unser Material: Stoffbeutel!

Die wollen wir in Forschungseinheiten erkunden. Was lässt sich damit alles machen? Was finden wir spannend, berührend, intensiv? Wovon wollen wir mehr sehen, was wollen wir wieder mit ihnen anstellen?
Sie könnten Zusammengeknotet oder herumgeschleudert werden. Wir könnten mit jeweils einem Fuß in einem Beutel laufen, sie auf dem Rücken tragen oder sie zu Haufen auftürmen. Wir könnten sie verknüllen, als Fahne verwenden, bemalen, zusammennähen, füllen und tragen. Wir können etwas daraus hervorholen. Und noch viel mehr!

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Eine Menschenansammlung von oben durch einen blätternlosen Baum

Ich und wir, aber du eher nicht…

Jedes neue Kollektiv muss anfangs erstmal herausfinden, was ein Kollektiv eigentlich ist. Wir machen unseren Status zum Ausgangspunkt unserer theatralen und performativen Reise uns stellen uns u.A. spielerisch und forschend diese Fragen:

Was zeichnet eigentlich eine Gruppe aus? Warum brauchen wir Gemeinschaft?
Wann nerven uns die Anderen und was passiert, wenn ich einfach nicht mehr mitspiele?
Was fördert und regt uns an und was hemmt und verunsichert uns in einer Schulklasse, in Gemeinschaft und in den sozialen Gruppen von WhatsApp & Co.?

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Diese Performances sind 2022 entstanden:

Museum der Ängste

Installation und Performance

Traust du dich, das Museum der Ängste zu betreten? Komm herein! Wir nehmen dich mit auf unsere Reise: auf die Suche danach, was unsere Ängste mit uns machen und wo wir sie fühlen können. Wir reisen zu unheimlichen Orten und erwecken gruselige Kreaturen zum Leben. Nur Mut! Wir hören unseren Ängsten zu und finden heraus, wie wir mit ihnen umgehen können. Kannst du hören, wie sie klingen?

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Sisterhood

Ein performativer Kiezspaziergang durch Mädchen*Räume

Wir haben uns angepasst und Platz gemacht. Wir haben Wege und Orte gemieden, weil sie uns genommen wurden. Wir haben die Straßenseite gewechselt und sind unsichtbar geworden. Aber jetzt ist Schluss mit der Unsichtbarkeit – gemeinsam holen wir uns die Stadt zurück! Wir machen uns breit, groß und stark. | Auf einem Spaziergang gehen wir mit euch der Frage nach, wie öffentliche Räume von Mädchen* eingenommen und gestaltet werden können. | Kommt mit uns durch die Sisterhood!

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ge|BEUTEL|t

Eine Installation mit performativen Elementen

Ein großer Beutelhaufen, alles bunt und farbig, aneinandergebunden oder lose. Ein Gang zum durchkrabbeln, eng, aber auch behaglich. Ein Seil, über das man stolpern könnte, und dann fällt und purzelt man umher. Eine Ansage ans Publikum, Reifen, in die wir uns stellen müssen. Radschläge und Ratschläge. Au ja, hm-hm, juhu, nein nein nein, nö, naaahheinn!

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Future Cut

Performance • Videoinstallation

Ein Friseur in Berlin-Wedding. Acht Jugendliche auf dem Stuhl zwischen heute und morgen. Sie stellen Fragen: Wer bin ich? Was will ich? Oder WILL ich jemand anderes sein? | Nimm Platz und ich verpasse dir etwas Neues, etwas, das deine Zukunft nicht zerschneiden wird... | 100% PERFEKT!!! Mein Geheimnis: Du musst den Kunden dazu bringen, ihn zu mögen. | Eine Theaterperformance über die Suche nach Identität und dem perfekten Style für die Zukunft.

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Ein Kurzfilm der Videoinstallation aus Future Cut

Die Performer:innen von Future Cut haben zusammen mit Blandine Casen und Saskia Neuthe einen super schönen Verwandlungsfilm produziert, der am Ende der Aufführung gezeigt wird. Wir möchten euch diesen nicht vorenthalten und präsentieren ihn hier online mit freundlicher Genehmigung der Produzentinnen.